Von Michael zum Bingo-Bär

In den Anfangszeiten von Bingo! In den Anfangszeiten von Bingo!

Am 29. September 1997 hatte eine neue Sendung Premiere im Fernsehen: „Bingo! – Die Umweltlotterie“. Bis dahin kannte ich Fernsehen nur hinter der Kamera. Aber mein guter Freund und Produzent Dr. Michael Heiks („Sabine Christiansen“) flog mit mir ins schwedische Göteborg, wo das Originalformat „Bingolotto“ gesendet wurde. Ganz Schweden stand damals Kopf bei dieser Sendung mit Kultmoderator „Loket“.

Michael in den Anfangstagen von Bingo!Vom Radio zum TV

Gemeinsam mit dem damaligen Fernsehchef Jürgen Koerth ließ er mich zum Casting antreten – und so wurde aus dem Radiomoderator Michael Thürnau der Bingo-Präsentator. Die Einschaltquoten waren von der ersten Sendung an top, aber das Spiel brauchte ein wenig, bis der ganze Norden verrückt nach „Bingo!“ war. Heute ist „Bingo!“ längst Kult und eine der erfolgreichsten Fernsehsendungen des NDR.

Über die Zuschauer

„Bingo!“ ist ein Spiel für Jung und Alt. 56 Prozent der Zuschauer sind jünger als 50, und so bin ich inzwischen auch bei den jungen Zuschauern bekannt. Okay, manche junge Dame bittet eher verschämt um ein „Autogramm für meine Oma“, aber in Wirklichkeit schaut und spielt auch sie jede Woche mit. Kein Wunder, denn keine andere Fernsehsendung macht so viele Menschen zu Gewinnern. Und jeder hat das gute Gefühl: Wenn ich nicht gewinne, tue ich auf jeden Fall Gutes für die Umwelt im Norden.

Warum denn Bingo-Bär?

Ich war ein beliebtes Opfer von Stefan Raab in TV Total (Pro 7). Schon oft hat er „Bingo!“ und auch mich verspottet – aber erstens habe ich ein dickes Fell und zweitens hat es mir nichts geschadet – im Gegenteil. Als in einer Sendung eine Kandidatin 50.000 Mark gewann und in Ohnmacht fiel, taufte mich Stefan Raab zum „Bingo-Bär!“. Dieser Name ist mir bis heute geblieben.

Mehr TV

Neben „Bingo!“ präsentiere ich auch andere Sendungen im TV. Zum Beispiel war ich drei Jahre lang der Koch in der Norddeutschen Hitparade und habe für Stars wie Rex Gildo, Jürgen Drews oder die Wildecker Herzbuben gekocht.

Einschaltquotenrenner waren auch die Shows vom Musikfestival in Northeim oder die Schlagershow mit „Lutz Ackermann“, zum Beispiel 2003 von der Expo-Plaza in Hannover. Besonders gern arbeite ich auch mit Schaubuden-Moderatorin Madeleine Wehle, zum Beispiel bei „Schlager, Show und Meer“ live vom Ostseestrand in Travemünde.

Die „FettWegShow“

Im Januar 2005 war ich Hauptdarsteller der neuen Sendung „Thürnaus FettWegShow“ – Man könnte dabei sein, wenn ich im Laufe der Monate kräftig Gewicht verliere. Aber die FettWegShow machte nicht nur schlank, sie machte auch gute Laune.

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