Michaels Rezept: Imam Bayildi - gefüllte Auberginen aus der Türkei

Haben Sie Vorbehalte gegen vegetarisches Essen? Ich überhaupt nicht, solange kein Dogma daraus wird. Auf Fleisch ganz verzichten will ich nicht. Vor kämpferischen Vergetariern graut es mir - es gibt Menschen, die froh über jede Nahrung sind und die nicht darauf achten können, ob es vegetarisch ist oder nicht. Trotzdem: Wir essen oft zuviel Fleisch - und das kann jeder ändern, ohne auf Genuß zu verzichten. Heute empfehle ich einen Klassiker der türkischen Gemüseküche: Imam Bayildi heisst übersetzt "Der Imam fiel in Ohnmacht", angeblich weil es so lecker war.


Für 4 Portionen brauchen wir folgende Zutaten:

  • 4 Auberginen, vier Zwiebeln
  • 4 Zehen Knoblauch, 4 geschälte Tomaten (aus der Dose)
  • eine handvoll glatte Persilie
  • 4 Sardellenfilets, 4 Peperoni
  • Salz, Pfeffer, Zimt
  • Olivenöl, Peffer, Salz, Zucker, Thymian

 

In der Pfanne schmort die Füllung

Die Auberginen werden halbiert, dann auf der Schnittfläche daumentief eingeschnitten und mit grobem Salz bestreut. So lassen wir die Auberginen 20 Minuten ziehen. Abtupfen, dann mit einem Löffel zwei Zentimeter tief aushöhlen und bis zum Braten in Salzwasser legen, sonst werden sie braun. Zwiebeln, Peperoni und Knoblauch sehr fein hacken, in Olivenöl anschwitzen.

Die Dosentomaten (sind aromtischer als die meisten frischen) zerdrücken und samt Saft in die Pfanne geben. Dann kommt das Fruchtflesich der Auberginen dazu. Kräftig würzen, 5 Minuten köcheln und zum Schluß Zimt und etwas Zucker dazu. Die Füllung kommt nun in die Auberginenhälften und wird mit gehackter Petersilie bestreut. Im Ofen auf einem geölten Blech für eine halbe Stunde bei 180 Grad garen. Das schmeckt kalt oder warm und darf gerne vor dem Servieren mit etwas türkischem Joghurt übergossen werden.

In die Füllung können Sie auch, wenn es sein muß, Hackfleisch gben. Dann heisst das Gericht anders, schmeckt aber trotzdem toll, und wird in der Türkei nur warm gegessen.

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