Herzlich Willkommen

Moin, Moin!

Die einen kennen mich aus dem Radio, von Live Veranstaltungen oder natürlich von "BINGO!" im NDR Fernsehen.

Auf dieser Seite findet Ihr alle wichtigen Informationen zu meinen Terminen, "Bingo!"Radio und dazu: Meine liebsten Rezepte! Alles zum Nachkochen!.

Viel Spaß beim Stöbern! 

Euer 

Michael Thürnau

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Jutta Gottschling aus Deetz gewinnt bei „BINGO!“

Seit 13 Jahren spielt Jutta Gottschling (63) aus Deetz mit bei der TV-Show „BINGO!“ - jetzt gab es endlich den großen TV-Auftritt für die 4fache Oma. Der Computer hatte sie ausgelost als Studiokandidatin, und so spielte die sympathische Rentnerin am Sonntag als Kandidatin im BINGO!-Quiz um den Hauptpreis. Im Gespräch mit BINGO!-Moderatorin Ann-Katrin Schröder hatte sie zuvor von ihrem 58 ha großen Angel- und Badeteich erzählt und von ihrem großen Traum: einem Urlaub auf Mallorca. Jutta Gottschling schaffte es auch in das Finale - dort musste sie sich aber einem BINGO!-Gewinner am Telefon geschlagen geben. Immerhin: Jutta Gottschling gewann einen Einkaufsgutschein im Wert von 1.000 €uro und freut sich nun auf ihren Urlaub. Wo es hingehen soll, wusste die Deetzerin noch nicht.

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Linsensalat mit Fisch

Dieses Gericht heißt Salat, ist aber eine wahre Freude für jeden Feinschmecker – vorausgesetzt, wir nehmen die richtigen Zutaten. Linsen begegnen uns in Deutschland ja meist als „Linsensuppe“ mit gekochtem Bauchfleisch oder einem Würstchen. In Schwaben gibt es eine andere Linsen-Spezialität: Linsen mit Spätzle - lecker, wenn es gut gemacht ist.

Ich kombiniere die Linsen gerne mit deftigen Leckereien. In Frankreich bekommt man in jedem Bistro Gerichte wie Linsensalat mit Wachteln oder warme Linsen mit Lyoner Würstchen. Wer allerdings auf die Kalorien achten will oder muss, kann die Linsen wunderbar kombinieren mit Fisch. Das ist leckeres Eiweiß, gesund und kalorienarm.

 

Wir besorgen

 

600 Gramm weißen Fisch, zum Beispiel Goldbarsch oder Seelachs (achten sie auf das MSC-Siegel)

600 Gramm Linsen, vorzugsweise von den kleinen grünen

2 Stangen Lauch

eine handvoll grüne Pfefferkörner

1 Schalotte, glatte Petersilie

Olivenöl

Weißwein-Essig

1 Esslöffel scharfer Senf

2 Knoblauchzehen

1 Esslöffel Senf

Pfeffer und Salz

1 Esslöffel Tomatenmark

 

Zunächst widmen wir uns den Hauptdarstellern, den Linsen. Zur Linsensuppe in Deutschland werden die größeren, braunen Exemplare verwendet. Für unseren Salat nehmen wir aber besser die kleinen, grünen, die aus Frankreich kommen und ungleich zarter sind – allerdings ihre Farbe beim Kochen verlieren. Oder aber die roten Linsen, die eine wichtige Rolle spielen in der afrikanischen Küche. Schmeckt anders, aber nicht schlechter. Die Linsen waschen, dann hinein in das kochende Salzwasser. Ich habe schon Köche getroffen, die ihre Linsen lieber in Gemüsebrühe kochen. Aber ich finde das überflüssig, weil die Linsen später sowieso ihren Geschmack durch das Salatdressing bekommen. Auch auf das Einweichen verzichte ich, sie werden auch so gar. Dafür wechsle ich nach den ersten Minuten gern das Kochwasser, weil es sich durch die Linsen sehr verfärbt. Also raus mit den Linsen, frisches Wasser zu kochen bringen, kräftig salzen und wieder kochen. Nach spätestens einer halben Stunde Gesamtkochzeit sollten die Linsen gar sein.

Ich lasse sie abtropfen und dünste noch schnell den Lauch, den ich klein geschnitten habe.

Eigentlich ist nun die Arbeit getan. Wir müssen nur noch das Dressing machen, die Vinaigrette. Dazu einen kleinen Schuss Olivenöl, einen großen Schuss Essig und einen Löffel scharfen Senf verrühren.

Auch an Linsensuppe gebe ich immer gern einen Schuss Essig, er harmoniert bestens mit dem leicht nussigen Geschmack der Linsen. Also: Nicht geizen mit dem Essig. Es sollte übrigens kein aromatisierter Essig sein, also lieber ein guter Weinessig statt Himbeeressig.

In die Vinaigrette kommen jetzt die ganz fein geschnittenen Schalotten, der Löffel Tomatenmark, der durchgepresste Knoblauch sowie Pfeffer und Salz. Die Linsen sind kleine Aromafresser, also ruhig ein wenig überwürzen.

Jetzt wird die Vinaigrette kräftig durchgerührt oder mit einem Stabmixer aufgeschlagen. Zum kulinarischen Glück fehlen jetzt nur noch die Fischfilets, die wir erst gedünstet und dann im fein geschrotetem grünen Pfeffer gewälzte haben.

Die Linsen verrühren wir mit dem Lauch, verteilen alles auf die Teller. Mit Petersilie belegen, den Fisch darauf anrichten und zum Schluss noch die Vinaigrette über alles gießen. Das muss nun noch ein paar Minuten durchziehen, und es schmeckt lauwarm genauso gut wie heiß.

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