Regionale Landküche - perfekt im Ahrenshof

Wer in den Urlaub fährt will entspannen, schöne Landschaft sehen, was erleben - und gut essen! All das geht in Bad Zwischenahn. Und wer regionale Küche auf höchstem Niveau genießen will - der kommt am Ahrenshof nicht vorbei. Seit 1995 begrüsst Gastronom Hans-Georg Brinkmeyer dort seine Gäste. Doch noch nie hat man im Ahrenshof so gut gegessen wie heute. Das dort nicht nur Touristen einkehren, sondern auch die Ammerländer, ist nur ein Beweis dafür. Im Ahrenhof speist man hervorragend zwischen Chique und Scheune.

 

Köstlich: Original Bremer Knipp im Ahrenshof

Der Ahrenshof war mal der Meierhof einer Burganlage. Heute strahlt das Restaurant gediegenen Charme aus. Der riesige Gastraum hat so viele Ecken, das man überall in Ruhe speisen und dabei doch dem offenen Feuer mitten im Raum beim Prasseln zusehen kann. Der Service ist persönlich, die Karte groß, aber nicht überfrachtet. Küchenchef Holger Oestmann weiß genau, was seine Gäste wollen: Regionale Produkte, pfiffig ohne Schnick-Schnack, auf höchstem Niveau gekocht. So kann man bei den Vorspeisen unter anderem wählen zwischen der traditionellen "Ammerländer Hochzeitssuppe" oder dem eher modernen "Ziegenfrischkäse mit Honig aus dem Ofen". Beides ist vorzüglich. Viele Gäste kommen zum Aal essen nach Bad Zwischenahn, und sie werden nicht enttäuscht im Ahrenshof. Ob klassisch in Salbeibutter gebraten oder gekocht in Dill-Rahmsauce - ein Genuß. Oder das Räucheraalessen aus der Hand mit Schwarzbrot. Ich empfehle eine andere Spezialität: Bremer Knipp, eine gebratene Grützwurst. Köstlich!

 

Perfekt: Bauernschnitzel mit Gartenlauch gefüllt

Saisonale Angebote - ich habe sie selten besser gegessen als im Ahrenshof. Matjes im Frühjahr? Perfekt! Und die Hausfrauensauce heisst nicht nur so, sie ist auch wirklich hausgemacht. Grünkohl? Genial im Ahrenshof mit Kochwurst und Fleischpinkel. Hans-Georg Brinkmeyer und sein Küchenchef kaufen nicht im Sonderangebot der Supermärkte, sondern bei lokalen Produzenten. Fleisch und Pinkel zum Beispiel kommen von der mehrfach ausgezeichneten Fleischerei Fritz Krüger. Mein Favorit auf der Karte: Das Bauernschnitzel vom Bentheimer Schwein! Serviert wird es kross gebraten und gefüllt mit einer Farce aus Sahne und Gartenlauch. Oder die Kalbsleber: Auf den Punkt gegart, mit gedünsteten Äpfeln, hausgemachtem Kartoffelpüree und Röstzwiebeln.

 

Parfait von Haferflocken mit Himbeeren

Die Preise sind im Ahrenshof nicht billig, aber erstaunlich günstig. Die meisten Hauptgerichte liegen deutlich unter 20 €uro. Eine tolle Idee ist es, dass der Gast viele Gerichte auf der Karte in einer kleinen Portion bestellen kann. Da bleibt dann noch Platz für eines der Desserts. Besonders kann ich das Parfait empfehlen: Aus Milch und Haferflocken zaubert die Küche eine tolle Leckerei, die mit heissen Himbeeren serviert wird. Das Bier im Ahrenshof ist kühl, beim Wein gibt es solide Qualität - und wer es macht wie ein Ammerländer, der trinkt zum Abschluss einen Original Ammerländer Löffeltrunk aus dem Zinnlöffel. Der Ahrenshof an der Oldenburger Strasse ist in Bad Zwischenahn bestens ausgeschildert - und in der Scheune direkt neben dem Restaurant gibt es genug Raum für Familienfeiern, Betriebsfeste. und, und, und ...

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Michaels Rezept für Apfel-Blutwurst-Strudel

Überall im Norden gibt es Blutwurst in den Fleischereien. Aufgeschnitten in Scheiben ist sie eine Spezialität, die oft und gern gegessen wird. Auf einer Schlachteplatte zum Beispiel ist immer Blutwurst zu finden, die man im Norden auch Rotwurst nennt. Warm wird sie hingegen nur selten gegessen, anders als in Süddeutschland oder in Frankreich.

Das ist schade, denn kombiniert mit Sauerkraut und Kartoffeln oder verarbeitet mit Obst wie Birnen oder Äpfeln schmeckt Blutwurst genial. Die warme Verarbeitung nimmt der Blutwurst ihre fettige Schwere. Lecker wird es allerdings nur, wenn das Grundprodukt erstklassig ist. Es gibt Blutwurst, die mit Soja oder Eiweißpulver gestreckt wird. Je mehr Zusatzstoffe auf dem Etikett stehen, desto schlechter. Glutamat, Würze, Hefeextrakt und solche Stoffe gehören nicht in eine Blutwurst.

Die beste Blutwurst gibt es wahrscheinlich beim Metzger um die Ecke, der seine Wurst noch selber macht. Sie sollte nicht zu fettig sein - und nicht luftgetrocknet, Sonst ist sie zum Verarbeiten zu fest. Ob die Blutwurst aus dem Darm kommt oder aus der Dose - das ist egal.


Zutaten für den Strudel:

  • 400 g Mehl
  • 60 ml Erdnussöl
  • 5 g Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Ei

 

Die Zutaten für die Füllung:

  • 1 Kilo Kartoffeln
  • 1 Kilo Äpfel
  • 400 g durchwachsener Speck
  • 600 g Blutwurst
  • 100 ml Erdnuss-Öl
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Thymian
  • 500 g Quark
  • Schnittlauch, Petersilie
  • scharfes Paprikapulver
  • 1 Schuss flüssige Sahne

 

Das Salz in lauwarmes Wasser auflösen, mit dem Mehl und dem Öl zu einem weichen Teig verarbeiten. Das geht nur, wenn mit den Händen gründlich geknetet wird. Den gekneteten Teig zu einem Kloss formen, mit Öl bestreichen und auf einem bemehlten Blech abgedeckt wenigstens 1 Stunde ruhen lassen.

Dann auf einem großen bemehlten Tuch über die Handrücken ausziehen, ganz dünn. Man sagt, dass man durch einen Strudelteig hindurch schauen muss, so dünn soll er sein. Das erfordert viel Arbeit und eine Menge Fingerspitzengefühl. Fertiger Strudelteig aus dem Supermarkt ist nur zweite Wahl. Aber wenn er ohne viele Zusatzstoffe hergestellt wird, kann er eine schnelle Alternative sein. Wichtig ist: Dünn ausgerollt muss er sein.

So schmeckts im Ahrenshof - Das Kochbuch von Michael ThürnauJetzt geht es an die Füllung: Die rohen Kartoffeln würfeln, den Speck in Streifen schneiden, Apfel und Blutwurst ebenfalls würfeln. Das Öl in eine Pfanne geben, und darin diese Zutaten 10 Minuten anschwitzen. Pfeffern und Salzen, mit Schnittlauch und dem fein gerupften Thymian bestreuen. Vom Feuer nehmen, damit die Füllung etwas auskühlen kann. Sie darf nicht mehr zu heiß sein - sonst quillt der Teig auf, wenn wir jetzt die Masse darauf verteilen, schön gleichmäßig.

Vorsichtig einrollen, immer fest andrücken und immer wieder darauf achten, dass alles schön anliegt. Auf ein leicht geöltes Backblech legen. Ein Ei in einer Tasse mit etwas Wasser verrühren und diese Mischung mit einem Pinsel auf dem Strudel verstreichen. Nun brauchen wir noch einen kleinen Trick, damit der Strudel perfekt wird. Wenn wir den Strudel jetzt im Ofen garen, entsteht Wasserdampf, der den Teig von innen aufweicht oder Löcher in den Teig reißt. Damit der Wasserdampf abziehen kann, stechen wir mit einem Zahnstocher oder einem anderen Gegenstand kleine Löcher in die Oberfläche des Strudels.

Während der Strudel bei 180 Grad im Ofen eine knappe halbe Stunde gart und leicht braun wird, können wir die Beilage herstellen. Der Kräuterquark ist schnell gemacht. Den abgetropften Quark mit einem Schuss Sahne verrühren. Schnittlauch und Petersilie ganz fein schneiden, mit Pfeffer, Salz und Paprika abschmecken, fertig.

Wenn der Strudel fertig ist, aus dem Ofen nehmen und einige Minuten ruhen lassen. Dann schräg aufschneiden und mit dem Kräuterquark servieren. Als Beilage ist frischer Blattsalat perfekt!

Übrigens: Der Strudel schmeckt auch kalt perfekt!

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So schmeckt's im Ahrenshof
Das Kochbuch von Michael Thürnau und Holger Oestmann
Regionale Landküche mit Geschichten, Rezepten und Getränketipps von Klaus Baumgart. Sie haben die Möglichkeit das Kochbuch über unsere Internetseite www.der-ahrenshof.de zu bestellen. Ein Exemplar kostet 15,00 € und ist gegen Vorkasse erhältlich. Die Versandkosten betragen zusätzlich 2,50 €.

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Die Michael Thürnau Kochshow

Kochen mit Michael Thürnau – das können Zuschauer regelmäßig erleben. Dem bekennenden Feinschmecker Michael Thürnau merkt man an, dass er Essen und Kochen über alles liebt. In seinen Kochshows gibt es nicht nur Spaß und Informationen, sondern auch eine Menge zum Probieren.

Michael Thürnau kocht dabei leckere Gerichte, an die sich mancher vielleicht noch nicht herangewagt hat, die trotzdem jeder leicht daheim nachkochen kann. Von „Matjes-Lacks-Tartar auf gebratenem Pumpernickel“ über „Rohe Roulade“ und „Schokokuchen“ bis hin zum „Kirschsouffle“ gibt es nur leckere Sachen.

Klar, dass auch die Besucher mitkochen. Und natürlich nimmt Michael Thürnau zwar seinen Job ernst, aber sich selbst nicht. Deshalb macht Kochen mit ihm wirklich Spaß. Die „Michael Thürnau-Kochshow“ gibt es in Möbelhäusern, Supermärkten und Küchenstudios, auf Marktplätzen oder bei Messen.

 

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