Döner-Teller

Hand aufs Herz: Ein Döner beim Türken an der Ecke ist ein Stück Lebensqualität. Schon der Duft des gebratenen Fleisches lässt Leckermäulern das Wasser im Munde zusammenlaufen. Wenn der Döner gut gemacht ist, gehört er zur Kategorie „Leckeres Fast Food“. Er ist aber auch eine Kalorienbombe. Ein richtiger Döner mit allem hat locker mehr Kalorien als ein Bic Mäc mit Pommes.

Dabei sind die Zutaten für einen Döner eigentlich alle gesund: Fleisch, Salat, Yoghurt, Gemüse. Wenn man die Zutaten ein wenig ändert, das Brot weglässt und auf Geschmack statt Fett setzt, dann lässt sich ein toller gesunder Döner zaubern.

 

Man nehme

 

500 Gramm mageres Putenbrustfilet

1 Paprika

1 Rotkohl

1 Weißkohl

Saft einer Zitrone

1 Tasse Gemüsebrühe

1 Gemüsezwiebel

1 Becher Joghurt

150 Gramm Schafskäse

2 Chilischoten

ein Salatkopf, zum Beispiel Eisbergsalat

4 Tomaten

3 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, Paprika, Pfeffer, Thymian, Cumin (türkisches Gewürz), Chilipulver, Oregano, Kümmel

 

Aus den Gewürzen mischen wir zunächst das Döner-Gewürz, das man im Glas ein paar Monate aufheben kann. Die Menge des Chilipulvers hängt von den eigenen Geschmacksnerven ab, ich nehme immer von allen Gewürzen einen Esslöffel und rühre kräftig durch.

Den Rotkohl und Weißkohl mit einer Gemüsereibe in feine Streifen raspeln. Getrennt mit Salz, Knoblauch und der Gemüsebrühe zu einem Krautsalat verarbeiten.

Das Putenbrustfilet in Streifen schneiden, mit Salz, Knoblauch und dem Zitronensaft kurz marinieren lassen und in einer beschichteten Pfanne knusprig braten. Das geht ohne Fett, denn aus dem Fleisch tritt nach und nach genug Flüssigkeit aus.

Paprika würfeln und in einer zweiten Pfanne kurz mit einem Teelöffel Öl anschmoren. Salat waschen, zerteilen und auf dem Teller anrichten. Den Joghurt salzen. Dann 50 Gramm vom Schafskäse, eine Knoblauchzehe, Salz und Kümmel mit einem Stabmixer unter den Joghurt rühren – das macht die Sauce schön cremig.

Wenn das Fleisch schon braun und knusprig geworden ist, können wir unserer gesunden „Döner-Teller“ anrichten: Das Fleisch wird noch mit dem Dönergewürz bestreut, dann weißen und roten Krautsalat, den Salat und die Paprika auf den Teller geben, mit der Jogurtsauce übergießen. Auf jeden Dönerteller noch eine geviertelte Tomate geben und mit Ringen von der Gemüsezwiebel belegen. Wer es scharf mag, kann noch weiteres Chilipulver darüber streuen.

Ohne Brot, wenig Fett und reichlich Salat und Gemüse – da vergisst man glatt, dass dies kein Originaldöner ist. Und da passt auch perfekt der Werbespruch: Döner macht schöner!

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