Heinz aus Wolfsburg   spielte in der TV - Show „BINGO!“

Einmal im Fernsehen sein - dieser Traum vieler Menschen ist für Heinz Bätge (70) aus Wolfsburg wahr geworden. Der sympathische Familienmensch war am Sonntag einer der beiden Kandidaten in der TV-Show „BINGO!“. Unter zehntausenden Mitspielern war er ausgelost worden. Nach einem gemütlichen Abend in einem Hotel in Hannover, den er mit seiner Ehefrau Gudrun verbrachte, wurde es am Sonntag Ernst für Heinz Bätge. Heinz gewann mit viel Wissen und ein wenig Glück im „BINGO!“-Quiz“ gegen einen Kandidaten aus Haren an der Ems. Schließlich bewies er auch im „BINGO! - Duell“ gegen einen Telefonanrufer seine Nervenstärke. Sein verdienter Preis: eine Wellness-Reise nach Berchtesgaden im Wert von 2.000 €uro. Der Jackpot steigt auf 1,4 Millionen €uro.

 

 

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Perfekte italienische Gastlichkeit in Wolfsburg-Vorsfelde

Manchmal lebt man ja in seinen Vorurteilen: Wolfsburg und besonders der Stadtteil Vorsfelde sind nicht der Nabel der Welt. Wieso sollte es eines der richtig guten italienischen Lokale nun gerade in Vorsfelde geben? Aber beim Nachdenken wird dann klar, warum das so ist: VW und die Autostadt sind nicht weit. Sven Elverfeldt mit einem "Aqua" arbeitet ja auch in Wolfsburg. Und: Die Stadt ist ja sowieso durch die vielen Zugereisten aus den Zeiten des Wirtschaftswunders eine halb italienische Stadt. Neu in der Stadt ist das "Tarallo" in der Meinstrasse von Vorsfelde.

 

Genial: Roulade aus Schinken und Mozarella

Wirtin Rosa, die Seele des Hauses, und ihr Bruder in der Küche haben früher im Wolfsburger "La Grotta" gewirkt und haben sich jetzt selbständig gemacht. Das war eine gute Idee. Das "Tarallo" ist gemütlich in einem alten Fachwerkhaus. Durch die drei Gasträume herrscht überall eine wohlige Gemütlichkeit. Den Namen "Tarallo" haben die beiden von einer apulischen Spezialität. Traralli sind kleine Kringel aus ungesäuertem Teig, die es in vielen Variationen gibt und die hier auch zu jeder Bestellung reichlich auf den Tisch kommen. Zwei Mal habe ich jetzt im "Tarallo" gegessen, und ich war jedes Mal begeistert.

 

Auberginen-Lasagne mit Parmigiano statt Teig

Vorweg gibt es zum Beipsiel eine Roulade aus Büffel-Mozarella, die mit Parma-Scheniken belegt wird. Aufgerollt und mit reichtlich Rucola dabei bekommt der Käse einen ganz neuen Geschmack - viel deftiger als in der Variante mit Tomaten und Salbei. An machen Tagen reicht so eine Mozarella-Roulade fast schon als Hauptgericht - gerade wenn zur warmen Jahreszeit die traumhaft schöne Terasse renoviert ist und man zum Wein (aus einer richtig tollen Karte) eine Kleinigkeit zum Essen sucht. Neben den Standarts gibt es im "Tarallo" auch noch Besonderes - eine Lasagne zum Beipsiel.

 

Butterzart: Rund mit Rucola und Parmesan

Vegetarisch kommt sie hier auf den Tisch als Vorspeise. Die Auberginen sind auf den Punkt gegart - und keine klebrige Bechamel-Sauce verkleistert den Geschmack, kein Hackfleisch stört die zarte Harmonie. Statt Nudelteig trennen dünnen Streifen von zart angeschmolzenem Parmesan die Schichten. Das ist superlecker und originell und zudem perfekt gewürzt. Wenn überhaupt etwas stört im "Tarallo": Alle Gerichte sind mit einer wahren Flut von Balsamico-Emulsuion dekoriert. Überflüssig und unnötig, aber man muss es ja nicht mitessen. Übrigens: Auch das (dicker) geschnittene Carpaccio oder die Gemüsesuppe machen einen guten Eindruck - das probiere ich beim nächsten Mal.

 

Linguini mit Stückchen vom Seeteufel

Zwei Besuche, zwei Hauptgerichte: Ich kann den Fleischgang nur empfehlten. Statt eines Bistecca serviert der Koch im "Tarallo" ein Entrecote, das beim ihm aus der Hochrippe geschnitten ist. Vor dem Garen ist es mehrfach eingeschnitten worden. Zwischen dem butterzarten Fleisch liegt Rucola, bedeckt ist es mit hauchzartem Permesan. Was für ein Genuß! Das gilt nicht minder für die Pasta. Ich hatte Linguini mit Stücken vom Seeteufel, auf den Punkt gegart und in einer würzigen Tomatensauce. Schade, dass ich nach all den Leckereien keinen Platz mehr hatte für ein Dessert. Das soll nämlich auch gut sein im "Tarallo".

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